Gominga Guestblog: Direct-to-Consumer: Erfolgreich im globalen E-Commerce

Gominga Guestblog: Direct-to-Consumer: Erfolgreich im globalen E-Commerce

Einführung

Was Anker im Bereich der Unterhaltungselektronik vorgemacht hat, ist heute immer häufiger zu beobachten. In den letzten Jahren ist eine wachsende Zahl erfolgreicher Marken in der globalen E-Commerce-Landschaft aufgetaucht, von denen viele einen Teil ihres Erfolgs der Direct-to-Consumer-Strategie verdanken, die Marken wie Nike.com oder MyProtein in ihren Online- und App-Stores vorleben. Viele profitieren von globalen Marktplätzen wie Amazon, Zalando und anderen, die Marken nahtlos für Smartphone-Nutzer zugänglich machen.

Was bedeutet Direct-to-Consumer (D2C) im globalen E-Commerce?

Direct-to-Consumer beschreibt den direkten Verkauf von Marken aus der ganzen Welt an den Endkunden. Zwischengeschaltete Zwischenhändler wie Groß- und Einzelhändler bleiben außen vor. Eine umfassende Online-Präsenz und der direkte Kundenkontakt stehen hier in der Regel im Fokus der Marken, denn D2C-Marken sind sehr kundenorientiert und können so eine persönlichere Beziehung zu ihren Kunden pflegen. Kundenrezensionen, Fragen und Bewertungen sind hier aufgrund des kundenzentrierten Ansatzes von entscheidender Bedeutung. Schließlich haben die Verbraucher die Möglichkeit, über Marktplätze, markeneigene Online-Shops und mobile Apps direkt auf Produkte zuzugreifen. Interessanterweise müssen Unternehmen nicht ihren gesamten Vertrieb umstrukturieren, da D2C als ergänzender Vertriebskanal hervorragend funktioniert.

Vorteile von Direct-to-Consumer

Vollständige Kontrolle über alle Vertriebskanäle

Das D2C-Geschäftsmodell ist vor allem deshalb interessant, weil der globale E-Commerce oft mit einem gewissen Kontrollverlust über die Präsentation der Marke einhergeht. Im Gegensatz dazu ermöglicht der Direct-to-Consumer-Ansatz die vollständige Kontrolle darüber, wie Produkte oder Dienstleistungen präsentiert werden. Dazu gehören das Kundenerlebnis und die Art und Weise, wie Bewertungen in diesem Rahmen behandelt werden, die Preispolitik und alle Vertriebskanäle. So können sich Unternehmen mit einer klaren und gezielten Markenstrategie erfolgreicher im internationalen E-Commerce positionieren und verkaufen.

Globales D2C-Wachstum durch Markenvertrauen

Direct-to-Consumer-Marken sind in der Lage, die Stimmung ihrer Kunden und potenziellen Kunden durch enge Interaktion mit den Verbrauchern zu erfassen und die Kundenzufriedenheit anhand von Bewertungen und Fragen auf Plattformen für bestimmte Produkte zu bewerten. Kunden sind Meinungsführer, und D2C-Marken wissen das. Deshalb werden Verbrauchermeinungen aktiv in die Weiterentwicklung und Verbesserung von Produkten einbezogen und der direkte Austausch wird mit Begeisterung gesucht. So entstehen große Datenmengen in Form von Kundenmeinungen, die eine datengetriebene und effiziente Customer Experience Strategie ermöglichen.

Big Data in der Direct-to-Consumer-Strategie

Mit Hilfe von Big Data Analytics können sehr große Datenmengen ausgewertet und für Marketing und Produktentwicklung genutzt werden. Auf diese Weise können Produkte optimiert, Fehler korrigiert und Schwachstellen behoben werden. Weil sich die Kunden auf diese Weise wahrgenommen fühlen, haben sie das Potenzial, zu organischen Markenbotschaftern einer wachsenden Community zu werden. Hier können Unternehmen auf eine professionelle Review-Management-Software wie den Review Manager von gominga zurückgreifen, um Kundenmeinungen in Form von Bewertungen und Fragen auf Marktplätzen und Online-Shops gebündelt zu verwalten, zu sichten und auszuwerten.

Direct-to-Consumer ist profitabel

D2C ist auch aufgrund der geringeren Anzahl von Zwischenhändlern profitabler als der Großhandel und bietet Wachstumschancen. Der plattformbasierte Direct-to-Consumer-Vertrieb ist in der Regel deutlich kostengünstiger und im globalen Maßstab einfacher umzusetzen als der Ausbau des stationären Handels. Bei der Direct-to-Consumer-Strategie steht die Problemlösung im Vordergrund, die vor allem im immer komplexer werdenden globalen E-Commerce-Sektor an Bedeutung gewinnt und einen entscheidenden Vorteil darstellt.

Nachteil von Direct-to-Consumer

So viele Vorteile der D2C-Ansatz auch mit sich bringt, eine gewisse Investition ist natürlich notwendig. Der Verkauf über Direct-to-Consumer erfordert vor allem zu Beginn viel zusätzlichen Aufwand, Zeit und Ressourcen. Da das Unternehmen nur direkt mit dem Kunden kommuniziert, muss es das gesamte Marketing, den Support, die Logistik und den Vertrieb selbst verwalten. Oftmals ist ein erheblicher Mehraufwand zu verzeichnen, insbesondere in den Bereichen Marketing und Support. Auch in bereits etablierten Unternehmen stellt die Umstellung auf D2C eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar, sowohl organisatorisch als auch kulturell.

Marktplätze als Instrument für den globalen Direktverkauf an Verbraucher

Marktplätze sind ein unverzichtbarer Bestandteil der globalen E-Commerce-Landschaft geworden. Dies gilt auch für die Vertriebsstrategie von Marken und insbesondere von D2C-Marken. Während eine aufstrebende Direct-to-Consumer-Marke nur relativ schwer Traffic für ihren eigenen Online-Shop generieren kann, bieten Marktplätze wie Amazon und Co. ganz andere Möglichkeiten. Marktplätze helfen dabei, die Sichtbarkeit und den Umsatz zu erhöhen, weil die Kunden ihnen vertrauen, sie kennen und ihre Benutzerfreundlichkeit schätzen.


So sammelt die Präsenz verschiedener Marken auf Marktplätzen deutlich mehr Reichweite und damit auch mehr Interessenten. Marktplätze können sogar die jeweilige Markenstrategie unterstützen, da es eine sehr große Auswahl an allgemeinen, aber vor allem an produktorientierten Marktplätzen gibt. Möchte man beispielsweise möglichst oft und präsent wahrgenommen werden, sind Amazon oder Zalando vielleicht die beste Wahl. Geht es jedoch um mehr Produktkenntnis und eine spezifische Kundschaft, können kleine spezialisierte Marktplätze die bessere Wahl sein. ChannelEngine hat hierzu einen Überblick erstellt. Gerade auf länderübergreifenden Plattformen lässt sich oft ein großes Potenzial erwirtschaften.

Direct-to-Consumer auf Marktplätzen ermöglicht es Marken, direkt mit ihren weltweiten Kunden in Kontakt zu treten

Auf der Grundlage dieser Plattformvielfalt ergeben sich nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für die Entwicklung von Direct-to-Consumer-Marken (D2C) und unabhängigen Vertriebskanälen. Internetnutzer können über eine Vielzahl von Websites, Suchmaschinen oder sozialen Netzwerken auf relevante E-Commerce-Seiten geleitet werden, wo sie mit wenigen Klicks die gewünschten Produkte kaufen können. Durch ein Bewertungsmanagement, wie z.B. von gominga, können alle Bewertungen und Fragen von Kunden auf diesen Plattformen genutzt werden, um Produkte weiter zu verbessern und das bestmögliche Kundenerlebnis am digitalen POS zu ermöglichen. So können auch länderspezifische Unterschiede berücksichtigt und Maßnahmen einfach angepasst werden. Richtig eingesetzter Direktvertrieb macht den globalen E-Commerce deutlich einfacher - vorausgesetzt, du hörst auf die Stimmen deiner Kunden.